5 Tipps: Günstig unterwegs am Bodensee

Bodensee, Insel Mainau

Sie sind gerade dabei Ihre Bodensee-Radtour zu planen, verzweifeln aber an den Preisen für Hotel und Unterkunft? Außerdem hören Sie immer nur Die Bodensee-Region ist teuer! und wissen nicht, wie viel Geld Sie für eine Runde auf dem Bodensee-Radweg einplanen müssen? Wir haben einige Tipps, wie Sie den Preis Ihrer Radtour so günstig wie möglich gestalten können.

1. Die Schweiz ist teuer.

Sie werden auf Ihrer Bodensee-Radtour schnell feststellen: Die hohen Preise in der Schweiz sind kein unhaltbares Vorurteil, sondern Realität. Vor allem Dienstleistungen wie Restaurantbesuche, aber auch Unterkünfte kosten in der Eidgenossenschaft oft mehr als in Deutschland oder Österreich. Selbst die sonst günstigen Jugendherbergen entlang des Schweizer Bodensee-Ufers machen dabei keine Ausnahme: Übernachtungen in den Schlafsälen in Romanshorn oder Stein am Rhein kosten beinahe so viel, wie eine Pension oder ein Hotel in Deutschland.

Wenn Ihr Übernachtungs-Budget nicht allzu groß ist, dann vermeiden Sie also bei der Planung Ihrer Etappen mehrere Übernachtungen in der Schweiz.

2. Radeln Sie außerhalb der Hochsaison.

Der Bodensee ist seit jeher ein beliebtes Reiseziel und zieht Jahr für Jahr mehr Menschen an. Besonders in den Sommermonaten Juli und August ist auf und um den Bodensee-Radweg viel Verkehr. In dieser Zeit sind aufgrund der hohen Nachfrage die Kosten für Unterkünfte deutlich höher als in der Vor- oder Nachsaison. Besonders günstig gestaltet sich Ihre Radtour also im späten Frühjahr und im frühen Herbst. In diesen Monaten genießen Sie zudem ein wenig mehr Ruhe auf dem Bodensee-Radweg.

3. Übernachten Sie außerhalb oder in Jugendherbergen.

Außerhalb der größeren Städte rund um den Bodensee finden sich zahlreiche Pensionen und Herbergen, deren Preise um einiges günstiger sind, als die der zentralen Altstadt-Hotels.
So ist eine Übernachtung zur Festspielzeit in Bregenz beispielsweise sehr kostenintensiv. Da bietet es sich an, die wenigen Kilometer bis nach Hard zu radeln, wo Sie Herbergen und Familienhotels zu günstigen Preisen finden.
Unter den Übernachtungsmöglichkeiten entlang des Bodensee-Radwegs finden Sie die einzelnen Unterkünfte übrigens nach Preisen gestaffelt.

4. Nehmen Sie sich Proviant auf Ihre Etappen mit.

Wenn Sie sich bereits morgens bei einem Bäcker oder in einem Supermarkt mit Proviant für Ihre bevorstehende Etappe versorgen, sind Sie über den Tag nicht auf teure Restaurants angewiesen. Vor allem in der Schweiz sind die Kosten für Restaurantbesuche hoch. Wenn Sie so vorbereitet auf Ihre Radtour starten, können Sie sich unterwegs ohne schlechtes Gewissen eine Kugel Eis, ein Stück Kuchen oder den Eintritt für ein Museum gönnen.

5. Bedenken Sie versteckte Kosten.

Kurtaxe, Kurzaufenthaltszuschlag, Bettwäsche – diese und noch mehr versteckte Kosten können sich zu Ihrem Übernachtungspreis addieren. Seien Sie bei allzu günstigen Angeboten vorsichtig und lesen Sie genau, was in den scheinbar günstigen Preisen enthalten ist und was vor Ort zusätzlich anfallen kann.
Bei der Planung einer Bodensee-Radtour kann man schnell den Überblick über die Gesamtkosten verlieren. Wenn Sie jedes Hotel einzeln buchen, erhalten Sie die Rechnungen schließlich auch einzeln. Notieren Sie sich also stets, wie viel welches Hotel kostet, was in diesem Preis enthalten ist und was eben nicht.

Sonnenuntergang Bodensee

Insider Tipp: Abends auf die Insel Mainau.

Ohne einen Besuch auf der Insel Mainau ist keine Bodensee-Radtour komplett. Doch der Eintritt fällt mit ca. 21 Euro pro Person nicht unbedingt günstig aus. Besuchen Sie die Blumeninsel abends, dann können Sie ein Sonnenuntergangsticket erwerben!
Von 17 Uhr bis Schließung der Insel zahlen Sie für alle Tickets nur noch die Hälfte.

Wenn Sie günstig auf dem Bodensee-Radweg unterwegs sein wollen, ist es besonders wichtig ist, dass Sie den Überblick über Ihre Ausgaben nicht verlieren. Übernachtungen, Schifffahrten, Eintritt und Verpflegung können sich sonst schnell zu einem unerwartet hohen Betrag addieren. Wenn Sie im Voraus all diese Kosten mit einplanen und unsere Tipps und Hinweise beachten, können Sie mit einem bestimmten Betrag rechnen. Böse Überraschungen für Ihren Geldbeutel halten sich vor Ort in Grenzen.

Sobald Ihr Budget steht, lohnt es sich auch, einen Blick in die buchbaren Angebote zu werfen. In den angebotenen Radreisen sind nicht nur die Übernachtungskosten und der Gepäcktransport bereits inkludiert, sondern oft auch Schifffahrten und Eintritte für bestimmte Sehenswürdigkeiten. Hier werden Sie von keinen unerwarteten Beträgen überrascht, sondern Sie erhalten nur eine Rechnung. Und diese fällt oft günstiger aus, als der Gesamtbetrag Ihrer privaten Planung.