Meersburg

Meersburg
  • Ca. 5.500 Einwohner
  • Meersburg gehört zu den Mitgliedern der Deutschen Fachwerkstraße
  • Der Weinanbau ist seit 1324 hier urkundlich belegt

Kleiner historischer Überblick

Meersburg liegt am nördlichen Ufer des Bodensees und hat heute etwa 5.500 Einwohner. Die Stadt ist geprägt vom Weinanbau; die Reben haben an den steilen Hängen des Nordufers beste Bedingungen. Die erste Erwähnung der Stadt geht auf das 10. Jahrhundert zurück.

Den ältesten Teil bildet die Unterstadt, die aus einer Fischersiedlung entstand und Ende des 13. Jahrhunderts zur Stadt erhoben wurde. In der Zeit des Mittelalters, als Meersburg Verwaltungssitz der Konstanzer Bischöfe war, entstand das historische Stadtbild, welches bis heute erhalten geblieben ist.

Neben zahlreichen Linienschiffsverbindungen besitzt die Stadt eine der beiden Autofährverbindungen am Bodensee. Im Sommer legt die Fähre alle 15 Minuten in Richtung Konstanz ab. Geprägt wird das Stadtbild durch die großzügigen Bauten der Burgwehranlage sowie des Alten und des Neuen Schlosses.

Von der Unterstadt aus führen malerische Gassen und Treppen hinauf in die Oberstadt. Von dort aus hat man wunderschöne Blicke auf das gegenüberliegende Ufer des Bodensees. Im Weinbaumuseum erfährt man allerlei über die Geschichte des Weinanbaus in der Region.

Sehenswürdigkeiten in Meersburg

Meersburg - Alte Burg Meersburg

Alte Burg Meersburg

Die hoch über dem See thronende Meersburg ist die älteste bewohnte Burg Deutschlands. Nach alter Sage und einer Überlieferung aus dem Jahre 1548 soll ihre Gründung auf die Merowinger unter König Dagobert I. bis ins 7. Jahrhundert zurückgehen. Neben dem Rittersaal, der Waffenhalle, dem Burgverlies, den Wehrgängen und dem Dagobertsturm können auch die Räume der berühmten Dichterin Annette von Droste-Hülshoff besichtigt werden, die bei ihren Besuchen am Bodensee hier wohnte und im Jahr 1848 auch verstarb.

Meersburg - Weinbaumuseum

Weinbaumuseum

Das Museum informiert über die Bedeutung des Weinbaus für Meersburg in früheren Zeiten. Das Gebäude war vom Meersburger Hl.Geist-Spital im 17. Jahrhundert neu errichtet worden. Gleich beim Eintritt zieht das Türkenfass alle Blicke auf sich. Dabei handelt es sich um das reich verzierte Zehntgefäß der Deutschordenskommende
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